solenn lavanant linke

BIOGRAFIE

Die Spielzeit 20/21 führt Solenn´ Lavanant Linke an neue und bekannte Orte: Sie wird ihr Debut am Teatro Real Madrid geben, wo sie erneut mit Christoph Loy zusammen arbeiten wird in der Rolle des KÜCHENJUNGE in         Rusalka. Es folgen zwei Hauptrollen am Luzerner Theater: CENDRILLON von Massenet und CARMEN in der Version von Peter Brooke in der Industriehalle Rotes Haus in Luzern. Ausserdem wird sie im neu eröffneten Stadtcasino Basel einen weiteren LIEDERABEND mit Ihrem Pianisten Todd Camburn geben.


Vergangene Rollen waren u.a. MEDEE am Opernhaus Zürich mit William Christie 2017, CHERUBINO an der Bayerischen Staatsoper München mit Christof Loy und Konstantinos Carydis 2017 und bei den Opernfestspielen 2018. Ausserdem war sie in der Grand Hall Budapest zu Gast als Solistin in der JEREMIAH SYMPHONY mit Dennis Russel Davies. Seit ihrer von der Kritik gefeierten Premiere als DONNA ELVIRA, inszeniert von Benedikt von Peter am Luzerner Theater 2019, hat Solenn' Lavanant eine Residenz am Staatstheater Mainz und war dort bisher als MUSE/NICKLAUSS und CHERUBINO auf der Bühne zu erleben. In Genf war sie als LA VOIX HUMAINE zu hören sein im Palais de l'Athénée im Rahmen des Festivals Lied & Mélodie. 

Nach dem Ende ihres Studiums wurde sie 2009 vom Theater Basel ins Opernstudio engagiert und von dort direkt ins Ensemble übernommen. Bis Sommer 2015, konnte Sie dort unter der Leitung von Georges Delnon und Dietmar Schwarz sich vielfältig weiter entwickeln. Das Haus wurde während dieser Zeit, zweimal in Folge, zum Opernhaus des Jahres ausgewählt.

Sie hat dort ein breites Repertoire aufgebaut und mit Regisseuren wie Calixto Bieito, David Bösch, Benedikt Von Peter, Arpad Schilling, Elmar Goerden und Armin Petras gearbeitet. Rollen die sie in Basel verkörperte waren u.a.  CHERUBINO, IDAMANTE, DORABELLA, KÜCHENJUNGE, VARVARA, CHARLOTTE, MARGUERITE und LA MUSE/NICKLAUS.

Ganz besondere Abenteuer und grosse Erfolge waren die Titelrolle in      CARMEN in der Inszenierung von Calixto Bieito und die tragische Figur der MEDEE von Charpentier mit Nicolas Brieger und unter der Leitung von Andrea Marcon.

Ebenfalls wurde Sie von anderen Bühnen eingeladen. Unter anderem beim Festival von Aix-en-Provence 2013 als IPPOLITA in Elena von Cavalli mit Leonardo Garcia Alarcon, bei den Schwetzinger SWR Festspielen 2011 als      MERIONE in Telemaco, PENELOPE in Il ritorno d’Ulisse in Patria in Lausanne, CYRUS in Haendels Oratorio Belshazzar in der Tonhalle von Zürich sowie von der Opéra de Lausanne als KIND in L’Enfant et les Sortilèges. Mehrere Partien am Grand Theatre de Geneve, als OTTAVIA in L’Incoronazione di Poppea beim Festival d’Ambronay. Zu Ihrem Repertoire gehören auch: LA VOIX HUMAINE von Poulenc, die Rolle des CYRUS von Händels Belshazzar, weitere Konzertpartien sowie der Liedgesang.

Ihre erste Aufnahme erschien unter dem Label von Ambronay: DIDO in Dido and Aeneas von Purcell, unter der Leitung von Leonardo Garcia Alarcon. Diese CD wurde beim MIDEM CLASSICAL AWARDS 2011 nominiert.

Anfänglich studierte sie Kunst an der Pariser Kunsthochschule bis sie bei Xavier Le Maréchal den Gesang entdeckte. Sie erhielt das Diplom der Musikhochschule von Lausanne in der Klasse ihres dortigen Lehrers Gary Magby. Während ihrer Studien war Solenn‘ Lavanant Linke Preisträgerin der Fondation Colette Mosetti, sowohl Solistin des Migros Kulturprozents.