biografie

25/26 kehrt Solenn' Lavanant Linke als JENNY HILL in Brechts/Weils „Mahagonny“ nach Basel zurück und setzt ihr Engagement in Luzern als ORLOWSKI, die ZWEITE DAME und vor allem als BERENICE (Haydn) in Anton Lachkys erhabenem Opernballett fort.

Die letzten fünf Spielzeiten als Mitglied des Opernensembles Luzern waren atemberaubend: OKTAVIAN unter der brillanten Lydia Steier, JUDITH unter Anika Rutkofsky, eine zweite IDAMANTE, RUGGIERO in Barbara Ehnes’ umweltbewusster Inszenierung, LUKRETIA unter Sarah Derendiger, DINAH, eine zweite HÄNSEL und ihre erste große Belcanto-Rolle als ROMEO in Bellinis „I Capuleti e i Montechi“. Sie war außerdem Artist-in-Residence an der Oper Basel als FRICKA in „Das Rheingold“ und in „Die Walküre“ unter Benedikt von Peter und Jonathan Nott. 

Ihre Leidenschaft und Engagement für die Opernkunst wuchsen mit MEDEE am Opernhaus Zürich, 5 Produktionen als CHERUBINO eine davon an der Bayerischen Staatsoper mit Christoph Loy, Solistin in der JEREMIAH SYMPHONY von Bernstein mit Dennis Russell Davies in Budapest und am Gewandhaus Leipzig, DONNA ELVIRA in Luzern, ELLE in La Voix Humaine in Genf, CARMEN und DORABELLA mit Calixto Bieito in Basel, sowie andere wunderbare Barockrollen wie OTTAVIA, DIDO et IPPOLITA am Festival d'Aix en Provence, dirigiert von Leonardo García Alarcón.

Nach dem Skulpturstudium an der Kunsthochschule BEAUX ARTS DE PARIS entdeckte Solenn' ihre Berufung für lyrische Kunst bei Xavier Le Maréchal, Gary Magby an der HEM in Lausanne und Allan Evans. Unmittelbar nach ihrem Diplom wurde sie im Opernstudio des THEATER BASEL (2009) engagiert und führte als Ensemblemitglied diese Zusammenarbeit unter Leitung von Dietmar Schwarz und Georges Delnon weiter, während das Haus wiederholt den Titel "Opernhaus des Jahres" erhielt.