biografie

26/27: SLL ist erneut nach Basel eingeladen, um die JENNY HILL in Brecht/Weills "Mahagonny" zu singen; zudem wird sie in Luzern ein zweites Mal als ROMEO sowie als MEDEA in einer eigens für ihre Stimme komponierten Uraufführung von Bushra El-Turk zu erleben sein. Ihr Debüt an der Opéra de Dijon gibt sie als DEJANIRA in Cavallis "Ercole Amante" unter der Leitung von Leonardo García Alarcón (Cappella Mediterranea), verbunden mit einer Tournee nach Genf und Namur...

Die letzten sechs Spielzeiten als Mitglied des Opernensembles Luzern waren atemberaubend: OKTAVIAN unter der brillanten Lydia Steier, JUDITH unter Anika Rutkofsky, eine zweite IDAMANTE, RUGGIERO in Barbara Ehnes’ umweltbewusster Inszenierung, als BERENICE (Haydn) in Anton Lachkys erhabenem Opernballett, LUKRETIA unter Sarah Derendiger, DINAH, eine zweite HÄNSEL und ihre erste große Belcanto-Rolle als ROMEO in Bellinis „I Capuleti e i Montechi“. Sie war außerdem Artist-in-Residence an der Oper Basel als FRICKA in „Das Rheingold“ und in „Die Walküre“ unter Benedikt von Peter und Jonathan Nott. 

Ihre Leidenschaft und Engagement für die Opernkunst wuchsen mit MEDEE am Opernhaus Zürich, 5 Produktionen als CHERUBINO eine davon an der Bayerischen Staatsoper mit Christoph Loy, Solistin in der JEREMIAH SYMPHONY von Bernstein mit Dennis Russell Davies in Budapest und am Gewandhaus Leipzig, DONNA ELVIRA in Luzern, ELLE in La Voix Humaine in Genf, CARMEN und DORABELLA mit Calixto Bieito in Basel, sowie andere wunderbare Barockrollen wie OTTAVIA, DIDO et IPPOLITA am Festival d'Aix en Provence, dirigiert von Leonardo García Alarcón.

Nach dem Skulpturstudium an der Kunsthochschule BEAUX ARTS DE PARIS entdeckte Solenn' ihre Berufung für lyrische Kunst bei Xavier Le Maréchal, Gary Magby an der HEM in Lausanne und Allan Evans. Unmittelbar nach ihrem Diplom wurde sie im Opernstudio des THEATER BASEL (2009) engagiert und führte als Ensemblemitglied diese Zusammenarbeit unter Leitung von Dietmar Schwarz und Georges Delnon weiter, während das Haus wiederholt den Titel "Opernhaus des Jahres" erhielt.