solenn lavanant linke

BIOGRAFIE

Nach ihrem Debüt im Februar 2017 als MEDEE am Opernhaus Zürich, debütiert Solenn’ Lavanant Linke, Mezzosopran, diese Saison 2017/18 an der Bayerischen Staatsoper in München als CHERUBINO in Christoph Loys Inszenierung von Le nozze di Figaro. Zudem singt sie dieses Jahr LA VOIX HUMAINE Konzerte am Lucerne Festival, im Berner Münster die Rolle des CYRUS von Händels Belshazzar sowie die Titelrolle in SEMIRAMIS von André Cardinal Destouches mit Les Ombres am Festival d'Ambronay.

Von 2009 bis 2015 war sie Ensemblemittglied am Theater Basel, das in dieser Zeit unter der Leitung von Georges Delnon und Dietmar Schwarz zweimal in Folge zum Opernhause des Jahres gewählt wurde.

Sie hat dort ein breites Repertoire aufgebaut mit Tollen Regisseuren wie Calixto Bieito, David Bösch, Benedikt Von Peter, Arpad Schilling, Elmar Goerden und Armin Petras: CHERUBINO, IDAMANTE, DORABELLA, KÜCHENJUNGE, VARVARA, CHARLOTTE, MARGUERITE und LA MUSE/NICKLAUSS...

Ganz besondere Abenteur und berauschende Erfolge waren die Titelrolle in CARMEN in der Inszenierung von Calixto Bieito und die tragische Figur der MEDEE von Charpentier mit Nicolas Brieger und unter der Leitung von Andrea Marcon.

Ebenfalls wurde Sie von anderen Bühnen eingeladen. Unter anderem beim Festival von Aix-en-Provence 2013 als IPPOLITA in Elena von Cavalli mit Leonardo Garcia Alarcon, bei den Schwetzinger SWR Festspielen 2011 als MERIONE in Telemaco, PENELOPE in Il ritorno d’Ulisse in Patria in Lausanne, CYRUS in Haendels Oratorio Belshazzar in der Tonhalle von Zürich sowie von der Opéra de Lausanne als KIND in L’Enfant et les Sortilèges. Mehrere Partien am Grand Theatre de Geneve, als OTTAVIA in L’Incoronazione di Poppea beim Festival d’Ambronay.

Ihr Operndebüt gab sie 2007 am Theater Bern in den Rollen der LA PRIMA TROMBA in La Prova D’Orchestra und DOROTHEE in Cendrillon. 2010 wurde sie erneut engagiert als SMERALDINE in L’Amour des trois Oranges. Sie sang ebenfalls HERMIA in A Midsummer Night’s Dream an der Oper von Mézières und das Mezzo-Solo in der Jeremiah Symphony, mit dem Sinfonieorchester Basel unter der Leitung von Dennis Russell Davies im Stadtcasino Basel.     

Ihre erste Aufnahme erschien unter dem Label von Ambronay: DIDO in Dido and Aeneas von Purcell, unter der Leitung von Leonardo Garcia Alarcon. Diese CD wurde beim MIDEM CLASSICAL AWARDS 2011 nominiert. Des weiteren hat sie Music for the Prix de Rome, Musik von Camille Saint Saëns, dirigiert von Hervé Niquet unter dem Label Glossa aufgenommen.

Anfänglich studierte sie Kunst an der Pariser Kunsthochschule bis sie bei Xavier Le Maréchal den Gesang entdeckte. Sie erhielt das Diplom der Musikhochschule von Lausanne in der Klasse ihres dortigen Lehrers Gary Magby. Während ihrer Studien war Solenn‘ Lavanant Linke sowohl Preisträgerin der Fondation Colette Mosetti als auch Preisträgerin und Solistin des Migros Kulturprozents. Nach dem Ende ihres Studiums wurde sie 2009 vom Theater Basel ins Opernstudio engagiert und von dort direkt ins Ensemble übernommen.